Im November 2024 trafen sich Frau Dr. Schneider und Mitglieder des Vorstands zu einem angeregten Gespräch.
Frau Dr. Schneider hatte die Einladung im Zusammenhang mit der Bitte aus dem Vorstand zur Übernahme der Schirmherrschaft für die DMSG Sachsen-Anhalt angenommen.
Im Laufe des rund einstündigen Gesprächs ergaben sich sehr viele Übereinstimmungen in der Beurteilung der Rolle funktionierender Selbsthilfe in unserer Gesellschaft. Neben diesem Austausch diente die Runde natürlich auch dem ersten persönlichen Kennenlernen.
In seiner nächsten Sitzung beschloss der Vorstand, mit Frau Dr. Anja Schneider als Schirmherrin des DMSG, Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. zusammenzuarbeiten.
„Als Landtagsabgeordnete in Sachsen-Anhalt, gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion und langjährige Geschäftsführerin der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft gGmbH in Dessau-Roßlau sehe ich meine Aufgabe auch darin, mich für Menschen mit schweren chronischen Erkrankungen einzusetzen. Durch meine Erfahrungen in der Hospizarbeit weiß ich, wie wichtig eine einfühlsame und umfassende Begleitung für Betroffene und ihre Familien ist. Dabei gilt es nicht nur, Unterstützung und medizinische Versorgung anzubieten, sondern auch gezielt auf die Weiterentwicklung moderner und patientenorientierter Behandlungsansätze hinzuwirken.
Indem wir aktuelle Forschungserkenntnisse in die Versorgung einfließen lassen und den Dialog zwischen Betroffenen, Wissenschaft, Politik und Praxis fördern, können wir Versorgungslösungen schaffen, die die Lebensqualität und die Behandlungsmöglichkeiten durch innovative Ansätze nachhaltig verbessern.
Meine politische Tätigkeit eröffnet mir Zugang zu wertvollen Netzwerken, die es ermöglichen, die Interessen von Menschen mit MS und deren Familien gezielt zu vertreten und das Bewusstsein für die Krankheit in der Öffentlichkeit zu stärken. Es ist mir ein zentrales Anliegen, nicht nur das Verständnis für die Herausforderungen von MS zu fördern, sondern auch Vorurteile abzubauen und sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Betroffenen und ihrer Familien in der gesundheitspolitischen Agenda verankert bleiben.“